Ex + Job -Integrationsfirma in Wunstorf
   
   
   
       
 

   
   
   
 
14. Dezember 2011
Teilnahme am gesellschaftlichen Leben nun auch mitten in der Stadt Rinteln: 


Ex und Job eröffnet in Rinteln eine
Einrichtung mit Tagesstrukturierenden
Angeboten für Menschen mit
Suchterkrankungen
. Nachdem der
gemeinnützige Träger mit Sitz in Wunstorf
ein solches Angebot bereits seit einem
guten Jahr in Stadthagen vorhält, das dort
binnen kürzester Zeit sehr gut angenommen
wurde, kommt das neue Projekt nun dem
vielfach ebenso aus Rinteln gemeldeten
Bedarf entgegen.
Norbert Tietz freut sich angesichts der Verladung des Querstromzerspaners
Auf die Frage „Was machst du eigentlich den ganzen  Tag so?“ können Menschen mit Suchterkrankungen aus Rinteln und Umgebung jetzt einfach antworten: „Ich geh in die Ritterstraße zu Ex und Job!“

Denn dort  können sie in den Tagesstrukturierenden Angeboten ihrem Alltag wieder
einen regelmäßigen Rhythmus geben. Im Vordergrund dabei steht natürlich Arbeit und Beschäftigung, wie z.B. einfache Montagearbeiten, das Herstellen von Teesträußen oder das  Eintüten von Werbematerialien. Daneben kann alles, was mit Haushalt und Alltag zusammenhängt, trainiert oder wiedererlernt werden: gut und günstig Kochen, Reinigungsarbeit, Umgang mit Geld oder das richtige Ausfüllen von Formularen seien
nur als ein paar Beispiele genannt. Außerdem gibt es natürlich die Möglichkeit zu Gesprächen, praktische Lebenshilfen und Vermittlung professioneller Hilfen, oder auch einfach nette Gesellschaft bei einer Tasse Kaffee und kostenlosem Internetzugang.

Sozialpädagogin Ines Chao und ihr Team freuen sich auf die ersten Teilnehmerinnen
und Teilnehmer. Frau Chao steht unter der Telefonnummer 05751 6079534 gern für weitere Informationen zur Verfügung.  Siehe Schaumburger Zeitung >>>
5. August 2011
Herausgeputztes Türmchenhaus 
In der Hindenburgstr. 29 findet in Kürze
ein größeres Umbauprojekt seinen
Abschluss. In dem denkmalgeschützten
"Türmchenhaus"  finden dann 20 psychisch
kranke Menschen in schönen hellen
Einzelzimmern ein neues Zuhause. In den
Strukturen des Wohnheimes erhalten sie
eine intensive Förderung, die sie befähigen
soll, psychisch zu gesunden oder zunehmend
besser mit der Erkrankung umzugehen und
wieder teilhaben zu können am gesell-
schaftlichen Leben. Die zentrumsnahe Lage
der Einrichtung bietet viele Möglichkeiten.
Herausgeputztes Türmchenhaus
Informationen oder Anmeldungen: Wohnheime

16. Februar 2011

Zweiter Aufbruch ins Wirtschaftsleben:
ehemalige Kühlschrankzerkleinerungsanlage von Ex+Job macht zukünftig Biogas aus Frankenwein 

Norbert Tietz, Geschäftsführer der Ex+Job
Arbeit und Freizeit GmbH, freut sich ange-
sichts der Verladung des 3 Tonnen schweren
Querstromzerspaners, der von 1991 bis 2006
im Recyclingbetrieb des Integrationsunter-
nehmens Kühlgeräte mit seinen rotierenden
Ketten zerkleinert hatte. „Ich wusste immer,
dass diese Anlage noch zu irgendwas
Sinnvollem gebraucht werden wird“, sagt er,
aber die nun anstehende Verwendung hatte
er nicht erahnt: Ein Biogasbetrieb aus
Kitzingen fand das Inserat in einem Internet-
Gebrauchtmaschinenportal, hat das gute
Stück erworben und wird nun tonnenweise
Norbert Tietz freut sich angesichts der Verladung des Querstromzerspaners
die Maische des Frankenweins, Silage und Rüben zu einem feinen Material verarbeiten,
das in der dortigen Anlage seine Energie freisetzen kann.

24. August 2010
Größer - heller - schöner!

Verschiedene Aktivitätsbereiche von Ex+Job wurden modernisiert und erstrahlen in neuem Licht


Die MitarbeiterInnen des Integrationsfachdienstes freuen sich
über neue Büroräume, die im ehemaligen
Bereich der Textilwerkstatt im Gebäude
auf Küsters Hof entstanden sind.



Waltraud Heise Post
Lya Coldewey



Foto o.:  Waltraud Heise-Post vom
Integrationsfachdienst Begleitung


Foto li.: Lya Coldewey vom Integrationsfachdienst Vermittlung

Die Textilwerkstatt hat einen großen hellen
Raum im Gebäudes des Kaufhauses
Icks-Plus
an der Adolph-Brosang-Str.
bezogen.
Die Werkstatt stellt ein gern genutztes
Angebot der vielfältigen Tagesstruktur des
Psychiatrischen Wohnheims dar und bietet
an ihrem neuen Standort Heimbewohnern
noch größere Teilhabemöglichkeiten am
gesellschaftlichen Leben: ein richtiger Fuß-
oder Radweg zur Arbeit und mehr Kontakt
zur Wunstorfer Bevölkerung bringen gelebte
Normalität.

Foto re.: Fachanleiterin Steffanie Grenpuur-
Huchthausen zeigt Arbeitsergebnisse aus
der neuen Werkstatt



Steffanie Grenpuur-Huchthausen
Bergkirchener Wohnheim



Auch die Schaumburger Wohnheime
zur Wiedereingliederung von Menschen
mit Suchterkrankungen erstrahlen in
neuem Licht: das alte Bauernhaus des Bergkirchener Wohnheims wurde modernisiert und mit einer energie-
sparenden Außenwanddämmung
versehen. Der Altbau steht nun einem
schicken Neubau in nichts nach.

Ebenfalls wärmeisoliert zeigt sich der neue Speisesaal des Obernwöhrener Wohnheims. Die hohe Decke des ehemaligen Ölkrug-Festsaales wurde abgehängt, die in die Jahre gekommenen Kronleuchter durch moderne Lichttechnik ersetzt. Die traditionelle Gast-
hausbestuhlung ist modernem Mobiliar gewichen. Schöne Bilder sind schon ausge-
sucht und schon ist aus dem verwinkelten
Saal eine runde Sache geworden.


All das möglich machte der eigene
Baubetrieb
von Ex und Job, dem wieder
einmal richtiger Dank gebührt!


Obernwöhrener Wohnheim

21. April 2010

Teilhabe mitten im historischen Stadtkern: Ex+Job geht mit neuem Angebot für Suchtkranke in Stadthagen an den Start


Ihnen ist ein regelmäßiger Tagesablauf wichtig?

Sie möchten etwas Sinnvolles zu tun haben?

Oder auch einfach nur einen Ort finden, an dem Sie immer jemanden zum Kaffeetrinken und zum Austausch finden?

Dann sollten Sie sich unser Projekt näher
anschauen! Angebote für Suchtkranke

Ex+Job in Stadthagen
Ex+Job in Stadthagen

Die Angebote der Tagesstruktur bestehen
aus verschiedenen Teilbausteinen wie die
Arbeit und Beschäftigung
, das Training lebenspraktischer Fähigkeiten
und die individuelle Begleitung durch Bezugsbe-
treuung
. Sie sind wichtige Bestandteile des Konzeptes. Je nach individuellem Hilfeplan
und des erhobenen Befähigungsprofils des Teilnehmers/ der Teilnehmerin werden Vorschläge erörtert und angeboten.

31. Juli 2009

Regionspräsident Hauke Jagau bei Icks-Plus

Auf seiner Sommerradtour durch die Region Hannover hat Regionspräsident Hauke Jagau am 30. Juli 2009 unseren Möbelmarkt Icks-
Plus besucht. Als Integrationsprojekt
betrieben, stellen Menschen mit Behinderung
knapp 50% der Mitarbeiterschaft dar. Auch
kooperiert der als Kaufhaus für Neu- und
Gebrauchtmöbel, Geschenkartikel, Musik-
instrumente und 2.-Hand-Kinderbekleidung
aktive Arbeitsbereich in vielerlei Hinsicht mit
der Region Hannover, indem arbeitslose
Menschen in
Arbeitsgelegenheiten, Jugend-
werkstattangeboten und anderen Ein-
gliederungshilfen im Rahmen von Förder-
programmen der Region eingesetzt werden.

Regionspräsident Hauke Jagau, Hermann Bodendieck vom Team Beschäftigungsförderung, Wilhelm Behne, Mitglied des Regionalparlamentes (v. li.)
Regionspräsident Hauke Jagau, Hermann Bodendieck vom Team Beschäftigungsförderung, Wilhelm Behne, Mitglied des Regionalparlamentes (v. li. | Fotos: Tietz)
Hauke Jagau beeindruckt mit Rhythm-and-Blues-Improvisationen


Auch beauftragt die Region das Projekt als zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb mit
der Einsammlung des Elektronikschrotts im Rahmen der Abfallentsorgung.

Jaugau zeigte sich beeindruckt von der Viel-
falt des Projektes. Besondere Freude machte ihm die Musikabteilungvon Icks-Plus, wo er spontan als ein sehr guter Gitarrist einen kulturellen Beitrag beisteuerte: mit Groove
und Gefühl gab er vor den beindruckten Kunden und Mitarbeitern eine Rhythm-and-
Blues-Improvisation zum Besten.

Icks-Plus und Ex+Job freuen sich auf die weitere gute Zusammenarbeit mit der Region Hannover. Der Besuch hinterließ bei den MitarbeiterInnen das gute Gefühl der Wert-
schätzung ihrer Arbeit durch den Regionspräsidenten und verstärkte deren Gewissheit,
eine wichtige Funktion für die Menschen in Wunstorf und der gesamten Region zu erfüllen.

In seiner Projektvorstellung verwies Geschäftsführer Norbert Tietz auf die seit Jahren beispielhafte Rolle, die Ex+Job insbesondere vor dem aktuellen Hintergrund der Änderung der UN-Konvention schon praktiziert. Unter anderem schreibt die im März auch durch die deutsche Regierung ratifizierte Konvention das Recht eines jeden Menschen mit Behinderung auf Teilhabe in jedem gesellschaftlichen Bereich fest. Auf dem Weg von der Integration zur Inklusion gibt es hier bereits eine jahrelange Praxis: oberstes Unternehmensziel von Ex+Job ist die Teilnahme am Gesellschaftlichen Leben, wofür das Unternehmen die geeigneten Wohn-, Arbeits- und Freizeitangebote entwickelt hat.
  
Im März 2009 in der Zeitschrift parität aktuell:
„Wiedereingliederung von chronisch mehrfach geschädigten Abhängigkeitskranken (CMA)“

Die Wunstorfer Unternehmen von Ex+Job haben sich in den letzten 30 Jahren einen Namen gemacht, indem neue Wege der beruflichen und sozialen Wiedereingliederung
von Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen beschritten wurden. Über die Teilnahme an verschiedenen Modellprojekten des Bundes, des
Landes Niedersachsen und des ESF konnte diese Arbeit beispielhaft übertragen werden und durch die Einflüsse und Kooperation anderer Projektträger von außen verändert
und weiterentwickelt werden.

Als neuen Aktivitätszweig engagiert Ex+Job sich seit über einem Jahr für die Wieder-
eingliederung von chronisch mehrfach geschädigten Abhängigkeitskranken.
Die stationären  Hilfen der Wiedereingliederungshilfemaßnahmen von Ex+Job für CMA umfassen insgesamt 110 Plätze, die sich derzeit auf vier Häuser verteilen. Die Häuser befinden sich im Landkreis Schaumburg. Ambulante Maßnahmen werden darüber
hinaus angeboten, sie bestehen aus ambulant betreutem Einzelwohnen und ambulant betreuten Wohngemeinschaften mit Tagesstruktur. Im Durchschnitt schaffen so ca.
15 % (17 Klienten) den Übergang in die Selbständigkeit pro Jahr. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei ca. drei Jahren.

Die vielfältigen Fördermaßnahmen führen zu einer Steigerung der Lebenszufriedenheit, fortschreitenden psychischen Stabilisierung, Abstinenz, Gesundheitsförderung und Reorganisation der gesellschaftlichen Kernbereiche Wohnen, Arbeit und Freizeit. Um
eine Weiterführung der erreichten Entwicklung  auch extern zu gewährleisten, ist eine qualifizierte Nachsorge unerlässlich (geregelte Tagesstruktur, amb. Betreuung, sucht
medizinische Behandlung, rechtliche Betreuung und Teilnahme an Selbsthilfegruppen).

Die Fördermaßnahmen werden im Rahmen eines eigens entwickelten soziotherapeu-
tischen Gesamtkonzeptes auf vier Förderebenen umgesetzt. Stationäre Förderung
durch Förderstufe 1 im Stammhaus, Förderstufe 2 im Hausgemeinschaftsprojekt, Förderstufe 3 in der Außenwohngruppe und externe Förderung durch ambulant
betreute Wohngemeinschaften und ambulant betreutes Einzelwohnen.

Das Gesamtangebot von Ex+Job (medizinisch/berufliche Rehabilitation, Integrations-
firma, Betreutes Wohnen, Psychiatrisches Wohnheim, Integrationsfachdienst, Ergotherapeutische Praxis und Jugendwerkstatt) bietet intern vielfältige Möglichkeiten
einer qualifizierten Einzelförderung.zur Wiedereingliederung. Chronisch mehrfach geschädigte Abhängigkeitskranke sind keine homogene Gruppe, die Bandbreite reicht
von körperlich, psychisch und sozial schwerstbeeinträchtigten Abhängigen bis hin zu Abhängigen mit vergleichsweise geringen Beeinträchtigungen.

Auf der einen Seite versorgen wir Abhängige, die aufgrund der Multimorbidität und
des hohen Chronifizierungsgrades dauerhaft auf eine intensive stationäre Betreuung angewiesen sind. Auf der anderen Seite können wir Abhängige mit entwicklungsfähigen Ressoucen eigenverantwortlichen Leben fördern. Ein differenziertes, ressourcenorien-
tiertes Fallmanagement ist dabei ganz entscheidend für die Qualität der Förderung.

Die wesentlichen Förderbausteine bestehen aus Diagnostik, individuelle Förderplanung, Arbeitstherapie, medizinisch pflegerische Versorgung, soziotherapeutisches Milieu, Förderung lebenspraktischer Fähigkeiten, therapeutische Einzelkontakte, Gruppen-
betreuung, Indikationsgruppen, Freizeitmaßnahmen und Ergotherapie.

Die überwiegend handlungsorientierten Maßnahmen vermitteln soziale Bedeutsamkeit, Unterstützung in fürsorglichen Gemeinschaften, Stabilität und Selbstbestimmung. Die Situation vor der Wiedereingliederungshilfe ist häufig geprägt durch fehlende Tagesstruktur, fehlende Arbeit und Beschäftigung, fehlende tragfähige Bindungen, fehlende suchtmedizinische Behandlung und fehlende Zukunftsperpsektiven.

Entscheidend für die Entwicklung ist die Herstellung einer realistischen und hoffnungs-
vollen Perspektive verbunden mit einer kontinuierlichen Unterstützung bei der Abstinenzmotivation.

Wohnheime für Suchtkranke
 
Ex+Job Arbeit und Freizeit GmbH 2011| kontakt | e-mail | impressum | sitemap  
 
   
   
   
Ex+Job Startseite