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Aufgabe und Ziel der Einrichtung für chronisch mehrfach geschädigte Suchtkranke ist es, die Bewohner zu befähigen, möglichst weitgehend und dauerhaft in das Leben der Gemeinschaft wiedereingegliedert zu werden.
Aus unserem Verständnis bedeutet dies zum einem die Reduzierung der vorhandenen geistigen, seelischen und körperlichen Folgeschäden und zum Anderen eine Reorganisation der Kernbereiche: Arbeit / Wohnen und Freizeit.
In der Methodik der Soziotherapie fördern wir das Normale, Alltägliche, das Nichtkranke und die gesunden Anteile unserer Patienten (Dörner & Plog 1996).
Soziotherapie ist handlungsorientiert und konkret:
Mehr machen, tun, handeln, bewältigen als darüber reden!
Nur die Kombination der Betreuungsbausteine bietet die Basis für den Erfolg bei dem einzelnen Klienten.
- Diagnostik
- Förderplanung (Case Management)
- medizinische und pflegerische Versorgung
- soziotherapeutisches Milieu
- Arbeitstherapie
- Training lebenspraktischer Fähigkeiten
- therapeutische Einzelkontakte
- Gruppenbetreuung
- indikative Gruppen
- Freizeitmaßnahmen
- Beschäftigungstherapie
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Wir verstehen uns als interdisziplinäres Team, das gemeinsam mit den Betroffenen im Sinne eines umfangreichen Case Management Hilfen vermittelt, die zu einer weites-
gehenden gesellschaftlichen Wiedereingliederung führen soll. Basis bildet ein Menschen-
bild, dass von Würde und Wertigkeit geprägt ist. Bei chronisch mehrfach Abhängigkeits-
kranken bedeutet dies, das die Person mit ihrer chronischen Abhängigkeitserkrankung anzunehmen ist, wie sie ist. Ausgehend von dem Selbstbestimmungsrecht des Betroffenen, findet eine Gestaltung der Beziehung statt, die von annehmenden, stabilisierenden und wertschätzenden Charakter bestimmt wird. |
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